Seitdem ich meinen Fokus auf Gesundheit und Sport gelegt habe, bemerke ich, wie mein Energielevel stetig steigt. Ich stehe früher und leichter auf; im Anschluss schwinge ich mich aufs Laufband und erledige nach dem Duschen und noch vor dem Dienst Aufgaben, die ich mir für den Tag vorgenommen habe.

Nicht ganz so gut lief es in den vergangenen Wochen mit dem Journaling auf Papier. Ich hatte den Versuch unternommen, statt des DIN-A5-Journals eines im Format A6 zu nutzen und parallel die Tagesplanung in einem A5-Heft zu führen. Ich wollte damit leichter unterwegs sein.

Seit heute bin ich wieder zurück bei meinem A5-Bullet-Journal. Mit dem notizbuchartigen Heftchen hat das Journaling nicht den gleichen Stellenwert im Alltag eingenommen. Die Aufzeichnungen waren eher rudimentär und dadurch weniger geeignet, mir einen Überblick zu verschaffen.

Neben dem Journal habe ich beobachtet, wie stetig der Wunsch nach mehr Analogem in mir keimt. Weniger Berieselung, mehr selbst gestalten. Immer häufiger ziehe ich das E-Book dem YouTuben oder Social Media vor. Gerne drehe ich dann noch eine Runde in der Abendsonne oder bin allein mit mir und meinen Gedanken.

Heute habe ich nach dem 2. Dienst in Markkleeberg kein Sportpensum mehr zu absolvieren und auch sonst keine Termine. Ich bin nicht gleich nach Hause gefahren, sondern habe die Kamera aus dem Rucksack genommen und meine Abendrunde vom Kees’schen Park aus gestartet.

Als ich zu Hause ankam, brannte es in der Nähe lichterloh. Ein verrückt wirkender Mann hatte ein Gebüsch an der Ecke angezündet. Einem Mann auf einem Fahrrad, der den Täter gesehen hatte, riet ich, hinterherzufahren und ihn zu fotografieren; er hat ihn erwischt und gefilmt. Ein Motorradfahrer wollte ihn verfolgen, bis die Polizei bei ihm ist; hoffentlich haben sie ihn verhaftet.



Schreibe einen Kommentar