Der Freitag begann früh im Homeoffice. Das trug zur Entspannung bei, was mir nach der vorausgegangenen Aufregung guttat.
Ich hatte das Bedürfnis, handschriftliche Notizen auf meinem iPad zu machen, und erinnerte mich an meine Folie, die dem Display etwas mehr Struktur verleiht und leicht angebracht und wieder abgenommen werden kann.
Ich brachte sie am Gerät an und führe sie nun immer im Rucksack bei mir, um das Schreiben angenehmer gestalten zu können. Es tat gut, seine Gedanken einfach fließen zu lassen. Ich kann so alles, was mich beschäftigt, aus dem Kopf schreiben, abladen.
Ich habe erkannt, dass ich mit der XT-50 eigentlich nicht meine A5000, sondern meine A6700 ersetzt habe. Für meinen kleinen Alltagsrucksack, in dem allerlei fotofremdes transportiert wird, ist zu wenig Platz, um die Fuji bequem mitzunehmen.
Folgerichtig begleitet mich jetzt wieder meine kleine Sony und die Fuji nehme ich für Photo Walks oder in größerem Gepäck mit. Doch, es wird noch ein wenig dauern, bis sie wieder über einen längeren Zeitraum durchgehend zum Einsatz kommt.
Ich habe mir gestern meine erste Vollformatkamera zugelegt. Ich habe eine Canon 5D Classic in ausgezeichnetem Zustand für relativ wenig Geld von MPB erworben. Für den EF-Mount der Kamera besaß ich schon die Nifty Fifty, ein 50mm f/1.8 Canon-Objektiv.


Ergänzend habe ich gebraucht das Canon EF 28-80mm f/3.5-5.6 II USM Kit-Objektiv und das Canon EF 40mm f/2.8 STM erworben. Damit fühle ich mich für den Moment bestens ausgerüstet. Akkus, Schutzfolien, ein CF-SD-Kartenadapter und eine 64-GB-SD-Karte wurden auch noch gekauft.


Wie Mann das als Nerd so macht, habe ich Kamera-YouTube, was 5D-Inhalte angeht, leergekuckt. Das sorgte dafür, dass ich beinahe Achten in den Boden laufe, weil ich es kaum erwarten kann, die Canon 5D in den Händen zu halten.
Er muss doch bald mehr Kameras als Unterhosen haben, magst du denken; nein, die Leibwäsche gewinnt, was die Anzahl angeht. 😉 Ich habe mich entschlossen, ab sofort alle meine Kameras regelmäßig zu nutzen und nicht nur zu besitzen.
Den Beginn macht meine Nikon D7100, die ich als erste für einen gewissen Zeitraum durchgängig nutzen werde. Die Länge richtet sich im konkreten Fall nach dem Lieferdatum der Canon. Ich kann sie unmöglich ungenutzt lassen, wenn sie geliefert wird.
Ich habe noch keine genaue Vorstellung, wie lange ich eine Kamera jeweils durchgängig nutzen werde. Derzeit schwirren mir eine Woche, vierzehn Tage oder ein Monat durch den Kopf. Mich würde interessierten, welchen Zeitraum du für dich wählen würdest. Wenn du Lust hast, schreib es mir gern in die Kommentare; ich würde mich darüber freuen.
Abends wurde es vor meiner Haustür noch richtig dramatisch. Ich wurde von lauten Geräuschen und Sirenen auf eine Situation aufmerksam, die sich di-rekt vor meiner Haustür abgespielt hat. Eine Frau lag bewegungslos auf dem Gehweg, um sie herum Rettungskräfte.
In einem Fenster des gegenüberliegenden Hauses sah ich eine Polizeibeamtin aus dem Fenster sehen. Mir stellte es sich so dar, als sei die Dame aus dem Fenster gefallen. In mir zog sich alles zusammen, das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Ich hoffe, es geht ihr bald wieder gut.
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