Die Woche startete mit einer technischen Fingerübung: Ich schuf die Voraussetzungen, damit Katja und ich datensparsam und einfach gemeinsam planen können. Nicht nur das Technische, sondern auch das Gefühl, aktiv zum Gelingen der gemeinsamen Zukunft beizutragen, sorgten für gute Laune.

Selbst mein Missgeschick, bei dem ich mir meinen rechten Schweller an einem Stein unter der Schneedecke beschädigte, konnte meine Laune nicht trüben. Alles fällt gerade an seinen Platz, fühlt sich richtig an und macht mich sehr, sehr glücklich.
Die glückliche Zeit in Zweisamkeit lässt alles andere verblassen und im Verhältnis an Gewicht verlieren. Selbst Alltägliches ist, gemeinsam mit dem richtigen Menschen, dazu geeignet, Energie zu spenden, statt zu kosten – man tut einander gut.

Durch die räumliche Trennung der Wohnorte fällt der Abschied schwer. Noch Tage danach nehme ich ihren Duft an meinem Hoodie wahr und bin in Gedanken sofort wieder bei ihr und etwas weniger sehnsüchtig. Vor allem, weil der Abstand nur vorübergehend ist.
Zum Ende der Woche hin musste ich mir eingestehen, dass ich noch nicht perfekt darin bin, Resilienz im Alltag zu beweisen. Eine Situation brachte meine Ruhe ins Wanken. Letztlich schaffte ich es, mich zu beherrschen und die Lage zu entschärfen. Darin möchte ich noch sicherer werden.

Nach einer Zeit des Abstandes folgen bald wieder gemeinsame Zeit, Nähe und die Planung der gemeinsamen Zukunft. Ich kann es kaum abwarten.


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